"Luna lebt seit 2 Jahren nun auch zu 100% vegan — und hat top Blutwerte"

Luna stammt aus Russland, sie wurde dort vor dem sicheren Tod gerettet. Die ersten Monate war sie total entspannt, bis sie läufig wurde. Als sie läufig und dann auch noch Scheinschwanger wurde, erkannten wir und diverse Tiermediziner*Innen, Trainer*Innen etc., dass Luna ein grosses Trauma aus ihrer Prägungsphase davon getragen hat. Man ging von einem Deprivationssyndrom aus. Es war schwer sich damit abzufinden, dass mein eigener Hund vielleicht nie „normal“ sein wird. Unsicherheit und Angst, die dann zu Aggressionen führten waren täglich ein Thema.
Es sind nun mehrere Jahre vergangen und wir haben gemeinsame Wege gefunden. Wir haben viel Zeit investiert, Maulkorb, Schleppleine und co ausprobiert. Zudem haben wir ein grosses Vertrauen zu einander aufgebaut. Unterdessen können wir so gut miteinander leben. 
Wenn sie jedoch jemanden ins Herz schliesst, lässt sie nie mehr los, sie liebt bedingungslos, kuschelt und vertraut. Aber sie braucht halt einfach Zeit.
Luna lernte mich sehr viel, vor allem Geduld & Verständnis. Lange habe ich versucht sie zu einem „einfacheren“ und „pflegeleichteren“ Hund zu trainieren. Bis ich gemerkt habe, dass auch ich sie akzeptieren muss, wie sie ist. Mit all ihren Ecken und Kanten. Dies sich selbst einzugestehen und zu akzeptieren war der schwierigste Schritt überhaupt.
Luna lebt seit 2 Jahren nun auch zu 100% vegan — und hat top Blutwerte :) dies nur so als Motivation, ja es geht problemlos bei Hunden :)
Niemals würde ich sie gegen irgendeinen anderen Hund tauschen <3 Love is in the Air
Kevin & Luna
Kevin & Luba
Kevin & Luna